Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Behebung von Administratorblockierungsfehlern auf Windows 10 Industrie-PCs
Beim Einsatz von Windows 10-Industrie-PCs in industriellen Umgebungen kann es vorkommen, dass die Meldung „Der Systemadministrator hat die Ausführung dieser Anwendung blockiert“ angezeigt wird. Dieses Problem kann nicht nur den täglichen Betrieb beeinträchtigen, sondern auch die Installation und den Betrieb kritischer Software in Produktionslinien verhindern. In diesem Artikel bieten wir detaillierte Lösungen und praktische Tipps anhand von Beispielen für Industrie-PCs und robuste Tablets.
Warum erscheint die Meldung „Der Administrator hat diese App blockiert“?
In einer industriellen PC-Umgebung mit Windows 10 beschränkt das System die Installation unbekannter oder nicht signierter Software, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Typische Szenarien sind:
- 1. Die Bereitstellung von Überwachungs-, MES- oder SPS-Management-Software auf Industrie-PCs wird blockiert;
- 2. Installation von Barcode-Scanning- oder Inspektionswerkzeugen auf robusten Tablets, die Warnungen auslösen;
- 3. Zu strenge System-Sicherheitsrichtlinien oder eine zu strenge Benutzerkontensteuerung (UAC) verhindern die normale Ausführung der Anwendung.
Dieser Mechanismus schützt zwar das System, bringt aber zusätzliche Herausforderungen für die Wartung und den Betrieb industrieller Geräte mit sich.
Gemeinsame Lösungen
Die Meldung „Der Windows 10-Systemadministrator hat die Ausführung dieser App blockiert“ erscheint häufig beim Ausführen oder Installieren bestimmter Software. In diesem Fall können Sie das Problem mit den folgenden Schritten beheben.
Lösung 1: Lokale Gruppenrichtlinie ändern

- 1. Zuerst muss die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten ausgeführt werden. Drücken Sie die Windows-Taste + Q, um die Suchfunktion zu öffnen. Geben Sie „cmd“ in das Suchfeld ein, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf das angezeigte Symbol der Eingabeaufforderung und wählen Sie im Menü „Als Administrator ausführen“.
- 2. Geben Sie anschließend den folgenden Pfad in die Eingabeaufforderung ein und drücken Sie die Eingabetaste, um den Editor für lokale Gruppenrichtlinien zu öffnen: "C:\Windows\System32\gpedit.msc" (beachten Sie, dass doppelte Anführungszeichen eingegeben werden müssen).
- 3. Erweitern Sie im Editor für lokale Gruppenrichtlinien die Computerkonfiguration auf der linken Seite und klicken Sie dann auf Computerkonfiguration → Windows-Einstellungen → Sicherheitseinstellungen → Lokale Richtlinien → SicherheitsoptionenDie
- 4. Auf der rechten Seite des Fensters finden Sie die Option „Benutzerkontensteuerung – Alle Administratoren im Administratormodus ausführen“. Doppelklicken Sie darauf, um die Option zu öffnen, stellen Sie sie im Popup-Fenster auf „Deaktiviert“ und drücken Sie anschließend die Eingabetaste, um die Einstellung zu speichern.
- 5. Nach Abschluss der oben genannten Schritte muss der Computer neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.

Lösung 2: Die Registrierung ändern
Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Methode. Wir können den Registrierungseditor öffnen, indem wir den Befehl „regedit“ ausführen.
- 1. Suchen Sie im Registrierungseditor den Pfad "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System".
- 2. In diesem Pfad finden wir einen Schlüsselwert namens „EnableLUA“. Ändern Sie den Wert von „EnableLUA“ von 1 auf 0, um die Benutzerkontensteuerung zu deaktivieren.
- 3. Falls der Schlüsselwert "EnableLUA" in diesem Pfad nicht gefunden wird, können wir eine neue DWORD-Wertdatei (32 Bit) mit dem Namen "EnableLUA" erstellen.
- 4. Nach Abschluss der oben genannten Vorgänge muss der Computer neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
Vergleich: Windows 10 vs. Windows 11 für Industrie-PCs
1. Systemkompatibilität
Industrie-PC mit Windows 10Bietet umfassende Kompatibilität mit bestehender Industriesoftware und älterer Hardware und unterstützt eine breite Palette von SPSen, HMIs, Sensoren und Industrieanwendungen.
Industrie-PC mit Windows 11: Hat höhere Hardwareanforderungen (wie TPM 2.0 und neuere CPUs), und einige ältere Industrieanlagen sind möglicherweise nicht aufrüstbar.
2. Stabilität und Zuverlässigkeit
Windows 10:Es hat sich über Jahre bewährt, bietet Langzeitstabilität und eignet sich für industrielle 24/7-Umgebungen.
Windows 11: Da es sich um relativ neue Anwendungen handelt, können bei einigen industriellen Anwendungen Kompatibilitäts- oder Anpassungsprobleme auftreten, die kurzfristig zu einer etwas geringeren Stabilität führen.
3. Sicherheit
Windows 10: Bietet mehrschichtigen Sicherheitsschutz (BitLocker, Secure Boot usw.) und wird regelmäßig aktualisiert, um eine sichere industrielle Umgebung zu gewährleisten.
Windows 11: Bietet verbesserte Sicherheitsfunktionen wie die Integration von Hardware-Sicherheitsfunktionen und stärkere Schutzmechanismen, setzt aber auch stärker auf Hardware.
4. Benutzererfahrung und Benutzeroberfläche
Windows 10: Die intuitive und vertraute Benutzeroberfläche reduziert die Schulungskosten und erleichtert den Bedienern die Handhabung.
Windows 11: Die Benutzeroberfläche ist moderner, die Bedienlogik hat sich jedoch leicht verändert, was möglicherweise eine zusätzliche Schulung erforderlich macht.
5. Zukünftige Expansion und industrielle Anwendungen
Windows 10: Long-Term Support (LTSC)-Versionen erhalten bis zu 10 Jahre lang Sicherheitsupdates, wodurch ein Gleichgewicht zwischen Stabilität und Skalierbarkeit geschaffen wird.
Windows 11: Unterstützt die neuesten technischen Standards und Funktionen, die Unterstützung für ältere Industrieanlagen ist jedoch begrenzt, und Upgrades erfordern eine Hardwarebewertung.
Windows 10 eignet sich besser für den aktuellen Einsatz in industriellen PCs, da es Stabilität, Kompatibilität und langfristige Wartung optimal vereint. Windows 11 bietet neue Funktionen und verbesserte Sicherheit, jedoch muss die Hardware- und Softwarekompatibilität in industriellen Umgebungen sorgfältig geprüft werden.
Der Wert von Windows 10 in industriellen Geräten
Windows 10 eignet sich besser für den aktuellen Einsatz in industriellen PCs, da es Stabilität, Kompatibilität und langfristige Wartung optimal vereint. Windows 11 bietet neue Funktionen und verbesserte Sicherheit, jedoch muss die Hardware- und Softwarekompatibilität in industriellen Umgebungen sorgfältig geprüft werden.
- Reif und stabil: Jahrelang in industriellen Umgebungen erprobt, geeignet für kontinuierliche Produktionslinien.
- Hohe Kompatibilität: Unterstützt SPS-Steuerungen, Sensoren, HMI-Panels und andere industrielle Geräte.
- Langfristige Unterstützung: Windows 10 IoT Enterprise LTSC bietet bis zu 10 Jahre lang Sicherheitspatches.
- Hohe Kontrolle: Systemaktualisierungen können so verwaltet werden, dass Ausfallzeiten durch häufige Aktualisierungen vermieden werden.
10 wichtige Schritte zur Auswahl eines Industrie-PCs
1. Bewerbungsanforderungen klären
2. Ermitteln Sie die Betriebsumgebung
3. Prozessor und Leistungsspezifikationen auswählen
4. Schnittstellen und Erweiterbarkeit
5. Anzeige und Mensch-Maschine-Schnittstelle
6. Auswahl des Betriebssystems
Wählen Sie ein Betriebssystem basierend auf Anwendungssoftware und Kompatibilität, z. B. Windows 10, Windows 11 oder Linux.
7. Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit
8. Sicherheit
9. Stromverbrauch und Energiemanagement
Wählen Sie je nach Anwendungsfall ein stromsparendes Design oder ein langlebiges Netzteil.
10. Kosten und Wert
Geräte-Fallstudien
1. Bewerbungsanforderungen klären
Ermitteln Sie den Zweck des Industrie-PCs, z. B. Automatisierungssteuerung, Datenerfassung, Überwachungssysteme oder eingebettete Anwendungen.
Ermitteln Sie die Aufgabenkomplexität, die Echtzeitanforderungen und die Systemlast.
2. Ermitteln Sie die Betriebsumgebung
Berücksichtigen Sie Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Staub, Vibrationen und Stöße.
Wählen Sie je nach Umgebungsbedingungen eine dreistufige Schutzklasse (staubdicht, wasserdicht und stoßfest) und eine robuste Ausführung.
3. Prozessor und Leistungsspezifikationen auswählen
Wählen Sie eine geeignete CPU (z. B. einen Intel i5/i7 oder einen stromsparenden Embedded-Prozessor) entsprechend den Aufgabenanforderungen.
Evaluieren Sie die Speicher-, Speicher- und Grafikverarbeitungskapazitäten, um einen stabilen Betrieb unter Multitasking und hoher Last zu gewährleisten.
4. Schnittstellen und Erweiterbarkeit
Bitte prüfen Sie die Anzahl und Art der benötigten Eingangs- und Ausgangsschnittstellen (USB, COM, Ethernet, PCIe usw.).
Berücksichtigen Sie zukünftige Erweiterungsbedürfnisse und stellen Sie sicher, dass der Industrie-PC flexibel um Funktionsmodule oder Peripheriegeräte erweitert werden kann.
5. Anzeige und Mensch-Maschine-Schnittstelle
Wählen Sie Touchscreen, Bildschirmauflösung und Helligkeit entsprechend den betrieblichen Anforderungen.
Gewährleisten Sie eine gute Lesbarkeit sowohl bei hellen als auch bei schwachen Lichtverhältnissen.
6. Auswahl des Betriebssystems
Wählen Sie ein Betriebssystem basierend auf Anwendungssoftware und Kompatibilität, z. B. Windows 10, Windows 11 oder Linux.
Um einen stabilen Systembetrieb zu gewährleisten, sollten Sie Long-Term Support (LTSC)-Versionen in Betracht ziehen.
7. Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit
Bewerten Sie die Langzeitstabilität und die Sicherheitsmerkmale des Industrie-PCs.
Informieren Sie sich über die vom Anbieter angebotenen Wartungs-, Garantie- und Fernwartungsleistungen.
8. Sicherheit
Konzentrieren Sie sich auf System- und Netzwerksicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung, Firewalls und Secure Boot.
Stellen Sie sicher, dass das Gerät vor Schadsoftware und unberechtigtem Zugriff geschützt ist.
9. Stromverbrauch und Energiemanagement
Wählen Sie je nach Anwendungsfall ein stromsparendes Design oder ein langlebiges Netzteil.
Stellen Sie sicher, dass der Industrie-PC auch bei langfristigem Dauerbetrieb eine stabile Stromversorgung gewährleisten kann.
10. Kosten und Wert
Um die Gesamtkosten zu ermitteln, sollten Leistung, Haltbarkeit, Wartungskosten und Kundendienst umfassend bewertet werden.
Um den am besten geeigneten Industrie-PC auszuwählen, müssen Leistungsanforderungen und Budget in Einklang gebracht werden.
Bei der Auswahl eines Industrie-PCs sollten Sie verschiedene Faktoren berücksichtigen, darunter Anwendungsanforderungen, Umweltverträglichkeit, Leistungsspezifikationen, Schnittstellenerweiterungen, Display und Betriebssystem, Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit. Durch eine fundierte Bewertung können Sie ein stabiles, zuverlässiges und kosteneffizientes Industrie-PC-Gerät auswählen.
Abschluss
Häufig gestellte Fragen
- 1 Was ist ein Windows 10 Industrie-PC?
Windows 10 Industrie-PCs sind speziell für industrielle Umgebungen entwickelte Computergeräte, die langfristige Stabilität, breite Hardwarekompatibilität und mehrschichtigen Sicherheitsschutz bieten. Sie eignen sich für den Einsatz in Produktionshallen, automatisierten Fertigungslinien und als robuste Tablets. - 2 Warum zeigt mein Windows 10 Industrie-PC die Meldung „Der Systemadministrator hat die Ausführung dieser App blockiert“ an?Auf Windows 10 Industrie-PCs kann das System aus Sicherheitsgründen die Installation unsignierter Software oder Software aus unbekannten Quellen einschränken. Gängige Lösungen umfassen die Änderung lokaler Gruppenrichtlinien oder die Anpassung von Registrierungseinstellungen.
- 3 Wie kann ich die langfristige Stabilität eines Windows 10 Industrie-PCs gewährleisten?
Die Wahl eines Windows 10 Industrie-PCs mit LTSC-Unterstützung bietet bis zu 10 Jahre lang Sicherheitsupdates. Die ordnungsgemäße Verwaltung von Systemupdates und der Einsatz stabiler Industriesoftware gewährleisten einen kontinuierlichen und zuverlässigen Betrieb des Geräts im industriellen Umfeld. - 4 Worin besteht der Unterschied zwischen industriellen PCs mit Windows 10 und industriellen PCs mit Windows 11?Industrie-PCs mit Windows 10 bieten eine breitere Kompatibilität und höhere Stabilität und eignen sich daher für bestehende Industrieanlagen und ältere Hardware. Industrie-PCs mit Windows 11 bieten mehr Sicherheitsfunktionen und Unterstützung für neue Technologien, haben aber höhere Hardwareanforderungen. Daher muss die Kompatibilität vor einem Upgrade geprüft werden.
- 5 Welche industriellen Anwendungen eignen sich für Windows 10 Industrie-PCs?
Industrie-PCs mit Windows 10 werden in industriellen Szenarien wie Automatisierungssteuerung, Datenerfassung, Überwachungssystemen, SPS-Management, HMI-Panel-Bedienung und Feldinspektionen häufig eingesetzt und bieten stabile und zuverlässige Rechen- und Managementfunktionen.
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